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 Die Gesellschaft Österreich-Mexiko wurde als Freundschaftsgesellschaft zwischen Österreich und Mexiko gegründet und sieht die Zielsetzung in der Arbeit zur Intensivierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern außerhalb des politischen Bereichs

Am 30. Juni wurde in einem der größten und renommiertesten zeitgenössischen Museen Lateinamerikas, dem Museo Universitario de Arte Contemporáneo in Mexiko Stadt, die österreichische zeitgenössische Ausstellung „Desiring the Real. Austria Contemporary“ feierlich eröffnet. Die vom BMUKK finanzierte und kuratierte Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Botschaft in Mexiko organisiert, die Eröffnungsfeierlichkeiten im Beisein von Sektionschef Mag. Huber (BMUKK) und Mag. Stelzmüller (BMUKK) und dem österreichischen Botschafter in Mexiko Dr. Alfred Längle zelebriert. Die Ausstellung zeigt die Werke 22 in Österreich lebender und arbeitender KünstlerInnen, die sich mit unterschiedlichen Modellen der Wirklichkeit beschäftigen und die Bedeutsamkeit von Realität ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. Desiring the Real handelt von Neuordnungen der Erfahrung der Realität, vom unterschiedlichen Zugang zu und mit Bildern und damit von der Neugestaltung der Welt des Sichtbaren, Denkbaren und Möglichen. Die Zusammenschau an Gemälden, Fotografien, Skulpturen und Videos wird bis 02. September 2012 in Mexiko Stadt zu sehen sein und im Anschluss im Rahmen der Teilnahme Österreichs als Ehrengastland beim Festival Internacional Cervantino in Guanajuato, Mexiko, gezeigt. Die Ankunft der Ausstellung in Mexiko wurde in den Medien als neue Schnittstelle und Austausch zwischen österreichischer und mexikanischer Kunst und Kultur gefeiert!

 

ÖSTERREICH und MEXIKO  sind Länder, die weit von einander entfernt sind, unterschiedliche Kulturen, Klimazonen und andere geschichtliche Entwicklungen haben, jedoch durch historische Ereignisse miteinander verbunden sind.

Abgesehen davon, dass der von den Mexikanern ungeliebte Kaiser des 2. Kaiserreiches, Maximilian, ein Österreicher war, ein Bruder des österreichischen Kaisers Franz Josef, so war doch im darauf folgenden 20. Jahrhundert das bedeutendste Ereignis der Protest Mexikos im März 1938 gegen den Anschluss an das Deutsche Reich. Wie der mexikanische Diplomat  Isidro Fabela in seinem persönlichen Rechenschaftsbericht
“Por un mundo libre” schreibt, sah er die Lage in Europa in dieser Zeit sehr realistisch. Die Gefährdung Österreichs intern geschwächt durch den Bürgerkrieg von 1934, wurde von ihm klar erkannt. Nach dem ”Anschluss” Österreichs an Deutschland protestierte Mexiko offiziell mittels diplomatischer Note vom 19. März  1938, als einziger Staat der Welt, gegen die Auslöschung Österreichs.

Es handelte sich nicht lediglich um eine symbolische Geste, sondern zeitigte als Ergebnis, dass Mexiko den “Anschluss” nie zur Kenntnis nahm – was für die Österreicher, die vor dem  Nationalsozialismus nach Mexiko flüchteten -  bemerkenswerte Erleichterungen ihres Exilschicksals brachte.

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GESELLSCHAFT ÖSTERREICH-MEXIKO / ASOCIACIÓN AUSTRIA-MÉXICO
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